Musikkritik
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Richard Wagners Verhältnis zur Musikkritik
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,3, Universität Leipzig (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Richard Wagner, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Verhältnis Wagners zu seinen Kritikern. Kaum ein anderer ist dafür beispielhafter zu nennen als Eduard Hanslick. Liest man wissenschaftliche Texte über jenen, so bleibt es selten nur bei seiner Leistung als Musikkritiker und Autor des Werkes Vom Musikalisch-Schönen , denn das komplizierte Verhältnis zum Komponisten Richard Wagner ist ebenso präsent. Neben den musikkritischen Äußerungen Hanslicks über die Werke Wagners, ist es vor allem die persönliche Abneigung, die den Konflikt beider Männer im Laufe ihres Lebens immer mehr verschärft hat. In der Arbeit wird diese Entwicklung aufgezeigt und von verschiedenen Sichtweisen aus dargestellt.
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Die Autobiographie von Eduard Hanslick
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musikwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Musikwissenschaft), Veranstaltung: Autobiographien von Komponisten und Musikern aus musiksoziologischer Sicht, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Autobiographie des Musikkritikers Eduard Hanslick. Dabei spielen vor allem die musiksoziologischen Aspekte, die dieses Werk enthält, eine große Rolle. Neben der musikalischen Sozialisation Hanslicks werde ich den Schwerpunkt besonders auf die Musikkritik setzen und dabei erörtern, wie Hanslick zu diesem Beruf steht und sich selbst darin betrachtet. Auf die zahlreichen, persönlichen Begegnungen/Beziehungen Hanslicks mit den verschiedensten Persönlichkeiten, seien es Musiker, Komponisten, Dichter, Politiker oder andere einflussreiche Persönlichkeiten, kann ich aufgrund des Umfangs dieser Arbeit nicht umfassend eingehen und werde es nur insoweit machen, wie es unter soziologischen Gesichtspunkten aufschlussreich sein könnte. Der gesamte Arbeitsprozess und das Ausarbeiten der musiksoziologisch relevanten Informationen wird begeleitet durch die Herausforderung, aus dem persönlichen/subjektiven Bericht ein möglichst objektives Gesamtbild jener Zeit zu erschaffen.
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Brechts Lehrstücke - Entstehung eines neuen Spieltypus unter besonderer Berücksichtigung der Maßnahme
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Brechts Lehrstücke, 25 Literaturquellen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ursprung des Begriffs Lehrstück ist bis heute unklar. Weder lässt sich der Terminus in Wörterbüchern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden, noch ist sicher geklärt, ob es sich tatsächlich um eine Brechtsche Wortschöpfung handelt. Brecht war es allerdings, der diesen Missverständnisse provozierende[n] Begriff , der sich in vielen seiner Fragmente, Notizen und Berichte finden lässt, geläufig gemacht hatte. Erst als am 28. Juli 1929 im Rahmen der Festtage Deutsche Kammermusik Baden-Baden 1929 das Lehrstück von Brecht und dem Komponisten Hindemith (Brecht zeichnete sich für den Text, Hindemith für die Musik verantwortlich) uraufgeführt wurde, setzte sich der Terminus Lehrstück als Begriff und bald schon als Schlagwort in der Musikkritik durch. Er bezeichnete seither ein neues musikalisches Genre, einen eigenen Spieltypus, der sich in Form, Ursprung und Verwendungszweck von den klassischen Theaterstücken unterschied und sich von seinem Verwendungszusammenhang her definierte: als pädagogisch motivierte Gebrauchskunst für Laien. Diesem damals neuartigen Spieltypus also widmet sich diese Arbeit, wobei auf die gerade angesprochene musikalische Komponente aus Platzgründen leider keine Rücksicht genommen werden kann. Auch hat dies nichts mit dem bis in die jüngste Vergangenheit gemachten Versäumnis der germanistischen Diskussion zu tun, die Musik als integralen Bestandteil der Lehrstücke anzuerkennen. Herausgearbeitet werden soll vor allem der fast revolutionäre Charakter dieses neuen Spieltypus in einem von sozialen, gesellschaftlichen und vor allem wirtschaftlichen Umwälzungen geprägten, technischen Zeitalter, in dem auch der gesamte Kulturbetrieb krisenhaften Entwicklungen unterworfen war. Auch soll gezeigt werden, inwieweit die Technifizierung und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die Menschen, aber auch die Kunst selbst beeinflusste. Anhand der Maßnahme, sicherlich eines der umstrittensten Lehrstücke Brechts, sollen Lehrinhalte und Lernziele eines seiner Lehrstücke dargestellt und dabei gezeigt werden, dass es sich bei den Lehrstücken keinesfalls um starre Gebilde handelte, sondern Brecht immer wieder dazu bereit war, seine Texte auch selbstkritisch zu betrachten und ggf. zu ändern.
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